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Unfallversicherung


Sie planen Ihre Rückkehr nach Deutschland und möchten sich über die Unfallversicherung informieren?

Die Unfallversicherung ist Teil der gesetzlich vorgeschriebenen Sozialversicherungen. Sie ist im Siebten Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) geregelt und hat vorrangig die Aufgabe, Sie im Falle von Arbeitsunfällen abzusichern. Die Versicherungspflicht steht deshalb meist in Zusammenhang mit der Verrichtung einer nichtselbstständigen Beschäftigung.
Der Versicherungsschutz gilt nicht für private Unfälle.

Die gesetzliche Unfallversicherung trägt der Arbeitgeber voll und ganz. Der Arbeitnehmer muss sich nicht darum kümmern. Der Arbeitgeber meldet seine Arbeitnehmer der jeweiligen Berufsgenossenschaft.

Stipendien sind in der Regel von der Sozialversicherungspflicht ausgenommen.

Sonderfall private Unfallversicherung
Die gesetzliche Unfallversicherung gilt nicht für private Unfälle.

Zur Schließung dieser Lücke empfiehlt sich der Abschluss einer privaten Unfallversicherung. Der Abschluss einer privaten Unfallversicherung ist grundsätzlich Sache des Versicherungsnehmers selbst.

Bei Abschluss einer privaten Unfallversicherung sollte insbesondere auf folgende Gesichtspunkte geachtet werden:
  • Deckung für Arbeitsunfälle, soweit nicht durch eine gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt,
  • Deckung für Unfälle im Rahmen der spezifischen Forschungstätigkeit (zum Beispiel Laborunfälle),
  • Haftungsausschlüsse, zum Beispiel für gefährliche Tätigkeiten oder Sportarten.


Letzte Aktualisierung: 11. Februar 2014